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FIP bei Katzen 

Das Damoklesschwert was über eines jeden Züchter schwebt und sicherlich auch mal Jeden treffen kann

Jeder Züchter möchte doch im Laufe seines Züchterdaseins keines seiner Kitten an FIP verlieren. Auch für die neuen Besitzer, die vielleicht erst seit kurzem ihre neuen Babys ein Zuhause geben, ist es grausam. Deshalb ist es so wichtig über FIP aufzuklären und es nicht als Tabuthema zusehen. Denn endlich gibt es Hoffnung und Lichtblicke, dass diese grausame tückische Krankheit kein Todesurteil mehr bedeutet!

Das absolut Wichtige dabei ist, schnell zu erkennen, was eurem kleinen Schatz fehlt.

Schaut euren Katzen in die Augen. Man kann so viel an ihren Augen erkennen! Sind sie offen und klar? Schauen sie neugierig und interessiert? Ein Kätzchen, welches nicht interessiert an seiner Umgebung ist, nur schläft und ggfs nur zum Fressen aufsteht, ist definitiv nicht ganz fit. Stellt es das Fressen ein, ist sowieso Eile geboten. Oft ist es aber so, dass Katzen die an FIP erkrankt sind, trotzdem noch fressen, deshalb beobachtet euer Kätzchen sehr genau! 

Lasst euch nicht verunsichern, wenn euer Tierarzt den Corona Titer bestimmt und zu euch sagt, euer Kätzchen leidet an FIP, das ist schlichtweg falsch. Ein Titer sagt nur aus, ob es schon Kontakt mit dem Virus hatte oder nicht. Und 90 % der Katzen sind Corona Positiv!!!

Für eine richtige FIP Diagnose benötigt man einen ganzen Bausatz an Untersuchungen, wie großes Blutbild inkl Elektrophorese, natürlich Titerbestimmung, Ultraschall, Röntgen, ggfs PCR des Bauchwasserpunktats

Wenn all das einen Hinweis auf FIP ergibt ist grosse Eile geboten, denn......


FIP ist KEIN TODESURTEIL mehr!!! Bitte informiert euch genau. Kein Kätzchen muss mehr an FIP sterben. Je früher die Behandlung startet, desto höher die Chancen!

Schreibt mir dazu gerne!

Ich kenne einige Katzen, die geheilt werden konnten!


Eigentlich ist es harmlos, das Coronavirus. In seltenen Fällen verursacht es ein bisschen Schnupfen oder Durchfall. Doch es gibt sie leider auch – die unglücklichen Ausnahmen –, nämlich die Katzen, bei denen das Coronavirus FIP auslöst.

Tatsächlich ist FIP eine typische Krankheit von Jungtieren: Über 50% der Erkrankten sterben in einem Alter von ca. einem Jahr, weitere 20% im Alter von unter vier Jahren. Nur die restlichen 30% der Katzen erkranken in einem höheren Alter. Warum das Coronavirus mal harmlos und mal tödlich ist, führen Wissenschaftler darauf zurück, dass das Virus sich, und zwar im Körper der Katze, verändert, es mutiert. Die mutierten Viren können übrigens nicht von den harmlosen Viren unterschieden werden. Das bedeutet, dass man mit einem so genannten FIP-Test alleine nie die Krankheit feststellen kann. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob die Antikörper gegen das Virus oder das Virus selbst nachgewiesen wird. Der FIP-Test sagt nur im Zusammenhang mit anderen Laborwerten und vor allem den klinischen Symptomen einer Katze etwas aus.

Infektion mit dem CoronaVirus

Die Geschichte einer FIP-Erkrankung könnte wie folgt aussehen: Alle Kätzchen eines Wurfs sind kurz nach der Geburt durch die Immunabwehr ihrer Mutter geschützt. Nach vier bis fünf Wochen lässt dieser Schutz nach. Zu diesem Zeitpunkt infizieren sich die Kätzchen bei ihrer Mutter oder einer anderen Katze mit dem Coronavirus (rund 80% -90%) aller Katzen hatten schon einmal Kontakt mit dem Virus. Viele überstehen diese Infektion ohne Symptome, einige sind etwas verschnupft, die anderen haben etwas Durchfall, doch im Großen und Ganzen verläuft die Infektion glimpflich, und die eigene Immunabwehr des Kätzchens beginnt das Virus zu bekämpfen. In der ersten Kampfphase haben die Kätzchen recht hohe so genannte Virus-Titer. Verläuft der Kampf erfolgreich, sinkt der Virustiter mit der Zeit. Doch das Immunsystem tötet nicht alle Viren ab. Es kann die Viren nur in Schach halten, d.h. es bewirkt, dass sich die Viren nicht weiter vermehren und so nach und nach aussterben. Damit kann die Katze gut leben – sie ist nicht krank und muss es auch nicht werden. Wie es das Unglück aber so will, kann in dieser Phase das Immunsystem versagen: z.B. durch den Stress, dem ein Kätzchen ausgesetzt ist, wenn es zu seinen neuen Besitzern umzieht.

Versagen der Immunabwehr

Dann geschieht Folgendes: Die Viren bekommen wieder Oberhand und vermehren sich rasant. Dabei kommt es zu Fehlern beim Ablesen des Viruserbgutes – die Nachkommen der Ursprungsviren sind nun verändert. Nicht immer entstehen dabei FIP-Viren, doch je mehr Viren das Kätzchen in sich trägt, desto größer ist die Gefahr, dass auch tatsächlich FIP entsteht. Nicht nur Stress schwächt das Immunsystem, sondern auch Parasiten, eine schlechte Ernährung  Außerdem führt Inzucht, z. B. bei Rassekatzen, zu einem schwachen Immunsystem. Doch Stress gehört zu den Hauptauslösern. Dabei kann niemand vorhersagen, was die Katze nun so unter Stress setzt, dass ihr Immunsystem zusammenbricht: Was die eine Katze nicht stört, kann bei der anderen zum Zusammenbruch führen. Die Mehrheit der Katzen leiden jedoch z.B. darunter, zu wenig Raum und Rückzugsmöglichkeiten zu haben. So erkranken Katzen, die mit vielen Artgenossen auf kleinem Raum zusammenleben müssen, deutlich häufiger an FIP. Erschwerend kommt bei Mehrkatzenhaushalten auch hinzu, dass die Tiere häufig eine Toilette gemeinsam benutzen. So infizieren sie sich immer wieder aufs Neue mit den Coronaviren. Die Viren können so nie völlig aussterben. Große Probleme bereitet die FIP bei der Diagnose. Man unterscheidet grundsätzlich zwei Formen von FIP: die nasse und die trockene. Bei der nassen Form kommt es zu einer Bauchfellentzündung. Infolge dieser Peritonitis, von der die FIP auch ihren Namen hat, läuft der Bauchraum der Katze mit einer zähen Flüssigkeit voll – eine Bauchwassersucht entsteht, und der Körper der Katze nimmt eine birnenförmige Gestalt an. Zuvor aber zeigt die Katze schon Symptome wie Fieber, Appetitlosigkeit und Apathie.

Heimtückisch sind die vielen Symptome

Diese Form der FIP kann noch relativ leicht festgestellt werden – meist liefert die Flüssigkeit aus dem Bauchraum die Sicherheit. Doch häufiger tritt mittlerweile die trockene Form der FIP auf. Hierbei kommt es nicht zur Bauchwassersucht. Der Tierarzt muss bei der Diagnose nach einem bestimmten Schema vorgehen, bei dem die klinischen Symptome, wie immer wiederkehrendes Fieber, Appetitlosigkeit, Apathie, eventuell Gelbsucht und Augenveränderungen, in Zusammenhang mit dem FIP-Test und anderen Laborwerten gebracht werden. Das Heimtückische an dieser Form ist, dass die Symptome so vielfältig sind. Neben den obengenannten kann es auch zu Lähmungen, Verhaltensänderungen, Blutarmut, Atembeschwerden usw. kommen, so dass häufig erst nach dem Tode der Katze und einer anschließenden Obduktion die endgültige Diagnose FIP gestellt werden kann. Bei einem FIP-Verdacht wird der Tierarzt versuchen, die Symptome zu lindern, und vor allem wird er nach einer anderen Ursache suchen, die er eventuell behandeln kann. Denn FIP selbst ist tödlich wenn man es nicht rechtzeitig behandelt. Es gibt zwar immer wieder Geschichten wundersamer Genesungen – doch keine davon ist bisher bewiesen. Sämtliche Methoden fielen in klinischen Studien bisher durch.  Aber jetzt gibt es Hoffnung, also wartet nicht, jeder Tag zählt um euer Kätzchen zu retten

 

Quelle: www.geliebte-Katze.de 

 
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